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Die Zukunft des Segelsports – Wir sind dabei

Gleich einen Tag nach der Eröffnung des umgebauten Segelleistungszentrum fand ein Workshop zu Zukunftsthemen des Österreichischen Segelsports statt. Ein Teil der Teilnehmer beschäftigte sich mit dem Spitzensportkonzept INSPIRE24, das nun schon etwas in die Jahre gekommen ist und noch vor Weihnachten ein Facelift bekommen soll. Das Spitzensportkonzept wird dann den stolzen Namen INSPIRE28 tragen.

7 Teilnehmer aus Rust, darunter drei vom Boats2Sail-Yachtclub nahmen die Gelegenheit wahr, die Zukunft des Segelsportes ein klein wenig mitgestalten zu können.

INSPIRE 28

In einzelnen Gruppen wurden die Themen Jugend, Frauen im Segelsport und Finanzierung behandelt.

Jugend

Im Bereich der Altersgruppe zwischen 10 und 14 also dem klassischen Jugendsport sind massive Veränderungen im Gang. Wurde früher nur Optimist gesegelt und das höchste aller Ziele war die Qualifikation und Teilnahme an der EM oder WM geht es heute in dieser Altersgruppe nicht mehr um Ergebnisse, sondern um eine gesamtheitliche seglerische Ausbildung. Nicht die Erfolge stehen im Vordergrund sondern das umfassende Lernen. Experimente mit Erwachsenenbooten, Zweimann Kinderbooten mit Gennaker sind genauso wichtig, wie Surfen, Kiten, Einrad fahren und Jonglieren.

Frauen im Segelsport

Das internationale olympische Komitee verlangt von allen seinen Sportarten “gender equality” = “Gleichberechtigung der Geschlechter” also gleich viele männliche und weibliche Startplätze bei den Spielen. Wie kann man nun mehr Frauen zum Segelsport bringen. Die Basis des Frauensegelns ist schmal, Männer sind überproportional vertreten. Da ist Segeln natürlich nicht die einzige Sportart, aber wir brauchen neue Ideen um Frauen zum Segeln zu bringen.

Finanzierung

Speziell am Weg zum Nationalteam so zwischen 16 und 20 Jahren haben wir die größten Finanzierungsprobleme im Spitzensport. Die jungen Leute müssen den kompletten Zirkus mitmachen, um sich weiterentwickeln zu können, sind aber noch nicht so erfolgreich, um von Sponsoren oder der öffentlichen Hand finanziert zu werden. Vereine, Verbände und Eltern können nicht die erforderlichen Mittel aufstellen. Wie kann man dieses Problem lösen. Am Sonntag wurden einige Möglichkeiten erörtert. Man wird sehen welche davon sich im neuem Spitzensportkonzept wiederfinden.

Die anderen Teilnehmer beschäftigten sich mit dem Thema

Richtung Zukunft – am Trittbrett, im Wagon oder in der Lokomotive

In kompetenter Runde konnten wir Ideen entwickeln, wie man Events attraktiver machen kann, sowohl aus Sicht des Teilnehmers, der Organisation aber auch des Zuschauers.

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